FAQ Ausbildung
HWK OWL

FAQs Ausbildung

Hier befinden sich die wichtigsten Fragen und die jeweiligen Antworten für unsere Handwerker*innen zum Thema Ausbildung.



Für Auszubildende

Das Handwerk bietet Dir zahlreiche Möglichkeiten und Karrierechancen. Unsere Experten helfen Dir, aus über 90 Handwerksberufen den passenden für Dich zu finden. Schau Dich auch gerne auf unserer Lehrstellenbörse nach möglichen Angeboten um!

 Berufsprofile im Handwerk
 Lehrstellenradar 2.0
 Lehrstellen- und Praktikumsbörse
 Ausbildungs-Hotline
 Berufliche Bildungslotsen

Eine duale Berufsausbildung im Handwerk bietet Dir bereits im Verlauf der Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten, Dich zu entwickeln. Beispielsweise kannst Du innerhalb von 4 Jahren den Gesellenbrief und die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder innerhalb von 3 Jahren den Gesellenbrief und die Fachhochschulreife erlangen.
 
Im Rahmen des ausbildungsbegleitenden dualen Studiums oder gar während des trialen Studiums im Bereich des Handwerksmanagements, kannst Du die duale Berufs- und Meisterausbildung im Handwerk mit der akademischen Ausbildung kombinieren.
 
Eine Besonderheit am Ende der handwerklichen Berufsausbildung stellen weiterhin noch die Leistungswettbewerbe des Deutschen Handwerks dar. Hier kannst Du Dich nach der besonders erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung auf Kammer-, Landes- und Bundesebene mit anderen Auszubildenden Deines Handwerks messen und Dich sogar für europäische oder weltweite Wettkämpfe qualifizieren.

Aufgrund der Corona-Krise und den daraus resultierenden Verzögerungen im Bewerbungsprozess, stellt sich für viele Ausbildungsplatzsuchende nun die Frage, bis zu welchem Datum der Einstieg in die Berufsausbildung überhaupt noch möglich ist. 

Bereits jetzt ist es bis zum 01. Oktober problemlos möglich, in die duale Ausbildung einzusteigen. Und auch nach dem 01.10. gibt es noch individuelle Möglichkeiten, ein Ausbildungsverhältnis zu starten.

Für eine individuelle Beratung, stehen unsere Ausbildungsberater*innen in der Ausbildungs-Hotline unter Tel.: 0521/ 5608-333 zur Verfügung!

 

Für Betriebe

Ausbildungsprämie / Ausbildungsprmäie plus

Ausbildungsbeginn:

24. Juni 2020 bis 31. Mai 2021

Ausbildungsbeginn:

ab 1. Juni 2021 bis 15. Februar 2022

Anspruchsberechtigte Betriebe:

• KMU bis 249 Mitarbeiter

Anspruchsberechtigte Betriebe:

• KMU bis 499 Mitarbeiter

Pandemie-Betroffenheit vor Ausbildung:

• Kurzarbeitergeld bezogen (kein Mindestzeitraum) seit Januar 2020

oder

• 2 Monate 50 % Umsatzrückgang

oder

• 5 Monate 30 % Umsatzrückgang seit April 2020 gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019.

Pandemie-Betroffenheit vor Ausbildung:

• Kurzarbeitergeld bezogen (kein Mindestzeitraum) seit Januar 2020

oder

• 1 Monat 30 % Umsatzrückgang seit April 2020 gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019.

Berechnung des Ausbildungsniveaus:

• Durchschnitt der Ausbildungsverträge der Jahre 2018/19, 2019/20 und 2020/21 im Vergleich zur Zahl der Neuverträge im Jahr 2021/22.

Berechnung des Ausbildungsniveaus:

• Durchschnitt der Ausbildungsverträge der Jahre 2018/19, 2019/20 und 2020/21 im Vergleich zur Zahl der Neuverträge im Jahr 2021/22

oder

• Summe der Neuverträge der Jahre 2018/19, 2019/20 und 2020/21 im Vergleich zur Summe der Verträge in den Jahren 2019/20, 2020/21 und 2021/22.

Förderung:

• 2.000 € Ausbildungsprämie (Ausbildungsniveau konstant).

• 3.000 € Ausbildungsprämie plus (Ausbildungsniveau erhöht).

Förderung:

• 4.000 € Ausbildungsprämie (Ausbildungsniveau konstant).

• 6.000 € Ausbildungsprämie plus  (Ausbildungsniveau erhöht).



 Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur. 

Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit: 0800 4 555520



Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen

Förderzeitraum:

November 2020 bis 31. Juli 2021 (rückwirkend!)

Antragstellung spätestens bis zum 31. Juli 2021.

Anspruchsberechtigte Betriebe:

• Kleinstunternehmen bis vier Mitarbeiter

Pandemie-Betroffenheit:

• keine oder nur in geringem Umfang erfolgende Geschäftstätigkeit aufgrund oder in mittelbarer Folge Corona-bedingter behördlicher Anordnung

und

• Ausbildung an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt

Förderung:

1.000 € einmalig für jede/n Auszubildende/n

Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit

Förderzeitraum:

• August 2020 bis März 2021 rückwirkend Neubeantragung möglich, wenn zuvor Förderung abgelehnt wurde, weil die Anzeige der Fortsetzung der Berufsausbildung nicht oder nicht rechtzeitig erfolgt ist

Zuschuss zur Ausbildungs- und Ausbildervergütung

• April 2021 bis Dezember 2021

Anspruchsberechtigte Betriebe:

• KMU bis 499 Mitarbeiter

Pandemie-Betroffenheit:

• Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit geleistet

und

• trotz relevantem Arbeitsausfall aufgrund der Corona-Krise Auszubildende und deren Ausbilderin/Ausbilder nicht in Kurzarbeit

• laufende Ausbildungsaktivitäten werden/wurden fortgesetzt

• während Auftrags- und Verbundausbildung entsprechend 2. Förderrichtlinie

Förderung:

• Auszubildende

• Ausbilderinnen/Ausbilder

• an der Ausbildung mitwirkende Fachkräfte

• die Berufsausbildung durchführenden Fachkräfte des Trägers

• 75 % der Ausbildungsvergütung

• 50 % der Ausbildervergütung für jeweils bis zu zehn Auszubildende (maximal 4.000 €; für Geschäftsführer/in ohne vereinbarte Arbeitsvergütung 2.500 €)

Übernahmeprämie

Förderzeitraum:

April 2021 bis 31. Dezember 2021

Anspruchsberechtigte Betriebe:

• alle Betriebe (nicht nur KMU)

Pandemie-Betroffenheit:

Übernahme von Auszubildenden aufgrund

• einer Pandemie-bedingten Insolvenz des Ausbildungsbetriebs

oder

• einer Kündigung / eines einvernehmlichen Auflösungsvertrages, weil dem Ausbildungsbetrieb die Fortführung der Ausbildung wegen der Folgen der Corona-Krise bis zum Ablauf der Ausbildungszeit nicht mehr möglich ist

Förderung:

6.000 € Übernahmeprämie

Auftrags- und Verbundausbildung

Förderzeitraum:

April 2020 bis Dezember 2021

Anspruchsberechtigte Betriebe:
  • Stammausbildungsbetrieb: KMU bis 499 Mitarbeiter
  • Interimsausbildungsbetrieb: alle Betriebe
Antragstellung:
  • Stammausbildungsbetrieb oder

  • Interimsausbildungsbetrieb / Bildungsstätte

Pandemie-Betroffenheit:
  • 1 Monat Kurzarbeit

oder

• 1 Monat 30 % Umsatzrückgang

Mindestförderdauer:

Vier Wochen, aufteilbar auf mehrere, nicht zusammenhängende Zeiträume

Förderung:

450 € pro Woche, maximal 8.100 €



Zuschuss zu Prüfungsvorbereitungskursen

Förderzeitraum:

ab Inkrafttreten bis Dezember 2021

Anspruchsberechtigte Betriebe:
  • alle Betriebe
Antragstellung:

Ausbildungsbetrieb

Pandemie-Betroffenheit:

1 Monat Kurzarbeit

oder

1 Monat 30 % Umsatzrückgang

Förderung:

50 % der in Rechnung gestellten Kursgebühr (maximal 500 €, 1 x pro Auszubildenden, ohne Eigenbeteiligung des Auszubildenden)



 Weitere Informationen auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See 

Wenn die Berufskollegs Lernformate anbieten, die auch ohne Anwesenheit in der Schule möglich sind (Distanzlernen), muss der Betrieb den Auszubildenden die Zeit einräumen, sich mit Hilfe dieser Formate die Lerninhalte anzueignen. Ausbildungsbetriebe müssen dabei die Arrangements berücksichtigen, die die Berufsschulen vorgesehen haben, um die Auszubildenden aus der Distanz zu unterrichten (z. B. digitale Lernplattformen, häusliche Lernaufträge etc.). Sofern ein entsprechendes didaktisches Lernarrangement besteht, ist dies als Berufsschulunterricht anzusehen.

Insofern gilt die Pflicht zur Freistellung für den Berufsschulunterricht gem. § 15 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BBiG bzw. § 9 Absatz 1 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) fort.

Sofern ein Berufskolleg keine alternativen Beschulungsformen anbieten sollte oder die fehlenden Lerninhalte nicht zur Verfügung stellen kann, fällt es in den Verantwortungsbereich des Ausbildungsbetriebes, diese fehlenden theoretischen Lerninhalte selbst zu vermitteln oder deren Vermittlung mit Hilfe von Dritten zu veranlassen.

Der Ausbildungsbetrieb kann festlegen, ob die Teilnahme am Distanzunterricht in den betrieblichen Räumlichkeiten oder vom Wohnort des Auszubildenden aus erfolgt. Die Rahmenbedingungen im privaten Umfeld der Auszubildenden, insbesondere auch die technischen Voraussetzungen, sollten hierbei berücksichtigt werden.

Auszubildende sind verpflichtet, die Zeit die vom Ausbildungsbetrieb für den Distanzunterricht zur Verfügung gestellt wird auch tatsächlich zum Lernen zu nutzen. Verstöße hiergegen können arbeitsrechtlich geahndet werden.

Da die Situation dynamisch ist, sollten sich Auszubildende und Ausbildungsbetriebe regelmäßig über die Homepage des besuchten Berufskollegs informieren und täglich ihre E-Mails abrufen. Aktuelle Informationen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten können ebenfalls auch der Homepage des NRW Schulministeriums entnommen werden.

Aufgrund der Corona-Krise und den daraus resultierenden Verzögerungen im Bewerbungsprozess, stellt sich für viele Ausbildungsbetriebe nun die Frage, bis zu welchem Datum der Einstieg in die Berufsausbildung überhaupt noch möglich ist. 

Bereits jetzt ist es bis zum 01. Oktober problemlos möglich, in die duale Ausbildung einzusteigen. Und auch nach dem 01.10. gibt es noch individuelle Möglichkeiten, ein Ausbildungsverhältnis zu starten.

Für eine individuelle Beratung, stehen unsere Ausbildungsberater*innen in der Ausbildungs-Hotline unter Tel.: 0521/ 5608-333 zur Verfügung!

 
 
 Bei Fragen oder Problemen in der Berufsausbildung helfen unsere Ausbildungsberater*innen weiter.