HWK OWL
Peter Eul, Präsident der HWK OWL, Tobias Scherf, Bürgermeister der Stadt Warburg, Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der HWK OWL (v.l.)

23. Februar 2026Bürgermeister Tobias Scherf zu Besuch im Campus Handwerk

Bei einem Austausch zwischen Vertretern der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und der Stadt Warburg standen handwerkspolitische Themen im Mittelpunkt. Es ging um die Reform des kommunalen Vergaberechts, Bürokratieabbau und nachhaltige Energiegewinnung. Kammerpräsident Peter Eul und Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, empfingen Bürgermeister Tobias Scherf am Campus Handwerk in Bielefeld.

Ein wichtiges Anliegen der Handwerkskammer ist der kommunale Umgang mit der Reform des kommunalen Vergaberechts. Anfang des Jahres sind mit der Änderung der Gemeindeordnung die landesrechtlichen Schwellenwerte für kommunale Vergabeverfahren entfallen und bieten den Kommunen mehr Freiheiten. Die Handwerkskammer OWL zu Bielefeld begrüßt daher ausdrücklich die Entscheidung der Stadt Warburg, diese neu gewonnene Freiheit im Bereich der Unterschwellenvergabe für handwerks- und mittelstandsfreundliche Vergaben zu nutzen. „Durch den Verzicht auf den Erlass einer eigenen Satzung nutzt die Stadt Warburg die Chance, die Entbürokratisierung zugunsten des regionalen Handwerks weiter voranzutreiben“, lobte Eul das Vorgehen der Kommune.

Außerdem besprachen die Teilnehmenden zentrale Vorhaben der Stadt Warburg für eine nachhaltige Energiegewinnung. Bereits im Jahr 2023 war die „Windkraftplanung“ in Warburg in Kraft getreten. Damit fördert die Stadt einen geordneten Ausbau der erneuerbaren Energien. Aktuell laufen die Bauvorbereitungen für den Windkraftpark „Warburg 2“. Damit realisiere die Kommune einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität. „Wir befürworten die aktive Gestaltung der Klimawende. Diese kann nur als gemeinsamer Kraftakt von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gelingen. Das Handwerk steht mit seinen klimarelevanten Gewerken bereit“, betonte Dr. Prager.