Jan Peters, Peter Eul und Markus Kleine, Leiter Restaurierungsabteilung vor den Kunstwerken in der Glasmalerei Peters
HWK OWL
Bildzeile: Jan Peters, Geschäftsführer Glasmalerei Peters, Kammerpräsident Peter Eul und Markus Kleine, Leiter Restaurierungsabteilung vor den Kunstwerken in der Glasmalerei Peters

3. Februar 2026Eine Königin aus der ostwestfälischen Domstadt

Mit ihrem Gesellenenstück „Königin der Unendlichkeit“ begeisterte Lea-Marie Kleine als Erstplatzierte beim Kreativwettbewerb „Die gute Form im Handwerk“. Die Glasveredlerin überzeugte zuvor im Bundeswettbewerb „Deutsche Meisterschaft im Handwerk“ auf Kammerebene als Erstplatzierte und auf Landesebene als Zweitplatzierte. Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, besuchte ihren Ausbildungsbetrieb, die Glasmalerei Peters in Paderborn, um sich ein Bild von der außergewöhnlichen Handwerkskunst zu machen.

„Hier wird Handwerk in all seiner Kunstfertigkeit, Präzision und Einzigartigkeit wahrlich sichtbar“, würdigte Eul die Arbeit des Paderborner Familienunternehmens. Jan Peters, der Geschäftsführer der Glasmalerei, sowie Markus Kleine, Leiter der Restaurierungsarbeiten und Vater der erfolgreichen Handwerkerin, begrüßten den Präsidenten. Lea-Marie Kleine war aus gutem Grund selbst nicht anwesend. Sie hatte sich nach ihrer erfolgreichen Ausbildung für ein Studium mit der Fachrichtung Konservierung und Restaurierung in Köln entschieden und befindet sich aktuell in der Prüfungsphase.

Daher nahm ihr Vater den Scheck der Handwerkskammer im Wert von 250 Euro für den Sieg stellvertretend entgegen. „Es ist immer wieder fantastisch zu sehen, wie viele Möglichkeiten junge Gesellinnen nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung im Handwerk haben“, bemerkte der Präsident. „Natürlich wäre es umso erfreulicher, wenn der Weg aus dem Hörsaal wieder zurück ins Handwerk führen würde.“ Dazu ergänzte Jan Peters: „Die Türen stehen Frau Kleine bei uns immer offen.“

Die „Königin der Unendlichkeit“ ist eines von vielen beeindruckenden Werken aus der Werkstatt in Paderborn. Die Glasmalerei Peters ist nicht nur in der Domstadt eine feste Größe, sondern begeistert weltweit mit künstlerischem Feingefühl und handwerklichem Geschick. Die Palette des Paderborner Traditionsunternehmens reicht von der Restauration historischer Kirchenfenster bis zur Neuschaffung gläserner Meisterwerke in den Metropolen dieser Welt. Im Jahr 2021 erhielt die Glasmalerei Peters in der Kategorie „Unternehmenssicherung“ den Zukunftspreis der Stiftung Zukunft Handwerk Ostwestfalen-Lippe.