HWK OWL
Die ehemaligen Vizepräsidenten der Handwerkskammer OWL, Helge Peitsch und Gunther Jach, Ehrenpräsidentin Lena Strothmann, sowie der damalige Hauptgeschäftsführer Eberhard Grüne mit dem damals amtierenden Vizepräsidenten der Arbeitgeberseite Hans Schmitz (v. l.)

14. Oktober 2026Trauer um Gunther Jach und Helge Peitsch

Anfang Oktober sind die ehemaligen Vizepräsidenten der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Gunther Jach und Helge Peitsch, verstorben.

Über viele Jahrzehnte hat sich Gunther Jach, Vizepräsident der Arbeitgeberseite und Konditormeister, als CDU-Mitglied im Rat der Stadt Herford, in seiner Innung, in vielen anderen Institutionen und vor allem bei der Handwerkskammer OWL für gesellschaftliche Belange eingesetzt. Er war seit 1969 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer und arbeitete im Berufsbildungsausschuss mit. 1984 übernahm er das Amt des alternierenden Vorsitzenden im Berufsbildungsausschuss, und 1998 wurde er von der Vollversammlung zum Vizepräsidenten der Arbeitgeberseite gewählt. Für seinen Einsatz wurde Gunther Jach 1996 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Goldene Verdienstmedaille, die höchste Auszeichnung der Handwerkskammer OWL, erhielt er im Jahr 2000. In Handwerkskreisen hat Gunther Jach stets einen herausragenden Ruf genossen. Die Handwerkskammer wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Helge Peitsch, ebenfalls Konditormeister, hatte von 1999 bis 2004 das Amt des Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite in der Handwerkskammer OWL inne. Er war darüber hinaus langjähriges Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer. Als Fachlehrer hat er sich besonders dem Thema Aus- und Weiterbildung gewidmet. Für sein Engagement im Handwerk erhielt er 2004 die Ehrennadel des Westdeutschen Handwerkskammertages. Neben seinem Engagement für die handwerkliche Selbstverwaltung hatte er 24 Jahre lang das Amt des Schiedsmannes in Sennestadt inne. Für dieses Engagement wurde er mit dem Sennestadtpreis ausgezeichnet. Sein großes Engagement und sein positives Wesen werden in der Handwerkskammer und im gesamten regionalen Handwerk in guter Erinnerung bleiben.