Das Projekt für Ihre zukünftigen Fachkräfte von Morgen Freiwilliges HandwerksjahrPLUS (FHJ+) - Infos für Betriebe
Das Freiwillige HandwerksjahrPLUS (FHJ+) ist eine einzigartige Möglichkeit für Ihren Betrieb, junge Menschen für Ihren Beruf zu begeistern und idealerweise langfristig, etwa durch eine Ausbildung, zu binden.
Das FHJ+ bietet Teilnehmenden, in der Regel volljährigen Personen mit absolvierter Schulpflicht, die Möglichkeit in bis zu vier Praktika (max. jeweils drei Monate) vier verschiedene Ausbildungsberufe zu entdecken und berufliche Talente und Stärken zu finden.
Dabei unterstützt die Handwerkskammer in der Beratung und Vermittlung. Wir bringen die Betriebe mit den Freiwilligen zusammen und andersherum und unterstützen bei organisatorischen und rechtlichen Fragen – #it’s a match!
Ihre Ansprechperson in der Handwerkskammer:
Die Handwerkskammer setzt auf die Praxisphasen in Ihrem Betrieb noch das PLUS obendrauf und rundet das Projekt mit spannenden Workshops und Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung/Berufsorientierung der Freiwilligen sowie wertvollen Austauschtreffen für Betriebe ab.
Sind Sie so begeistert wie wir, dann erfahren Sie bitte untenstehend in den FAQ alles, was für eine Teilnahme wichtig ist.
Ferner bietet das PLUS Ihrem Betrieb die Möglichkeit zur Teilnahme an Austauschtreffen zum Netzwerken und gegenseitigem Lernen. Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Im besten Fall einen oder mehrere Azubis gewinnen!
- Unterstützung und Matchmaking mit zukünftigen Freiwilligen
- Beratung und Unterstützung bei organisatorischen und rechtlichen Fragen
- Kostenfreie Nutzung von Checklisten, Vorlagen und Musterverträgen
Eine Teilnahme ist für alle von der Handwerkskammer anerkannten Ausbildungsbetriebe möglich. Sind Sie noch nicht als Ausbildungsbetrieb bei uns registriert? Dann melden Sie sich gerne bei den zuständigen Ausbildungsberater*innen.
Wir möchten durch das Projekt insbesondere KMUs (nach Definition der Europäischen Kommission) in ihrer nachhaltigen Nachwuchsgenerierung stärken.
Es ist wichtig zu beachten, dass wir kein positives Matching mit Freiwilligen im FHJ+ garantieren können. Im Rahmen unserer Unterstützungskapazitäten bemühen wir uns allen Anfragen und Wünschen von Betrieben und Freiwilligen nachzukommen, beraten und finden auch gerne individuelle und flexible Lösungen. Allerdings erfordert ein erfolgreiches FHJ+, und vor allem auch die Überführung in eine Ausbildung, die aktive Teilnahme und Ausgestaltung von sowohl Freiwilligen als auch den entsprechend verantwortlichen Ansprechpersonen im Betrieb.
Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei. Auch für die Beratung und Vermittlung von Seiten der Handwerkskammer entstehen keine Kosten. Um allerdings den Freiwilligen die Teilnahme möglich und attraktiv zu machen, zahlen die Betriebe den Freiwilligen eine Aufwandsentschädigung („Taschengeld“) von 450 Euro brutto monatlich bei einer Vollzeitbeschäftigung zzgl. Sozialabgaben und Steuern von derzeit 142 Euro zzgl. ggf. Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung. Der Mindestlohn fällt nicht an, da das FHJ+ ein freiwilliges berufsorientierendes Praktikum und auf drei Monate je Betrieb begrenzt ist. Dabei ist zu beachten, dass die FHJ+-Praktika sozialversicherungsrechtlich wie eine „geringfügig entlohnte Beschäftigung“ angemeldet werden.
Ein*e FHJ-Praktikant*in darf nicht länger als die drei Monate in Ihrem Betrieb ein Praktikum absolvieren. Bei längerer Dauer handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis inkl. Mindestlohn.
Zusätzlich müssen Sie den/die Freiwillige*n während des Praktikums bei Ihrer Berufsgenossenschaft anmelden.
Ein Praktikumsvertrag wird zwischen Ihnen und einem/einer Freiwilligen geschlossen. Eine Vorlage erhalten Sie nach Anmeldung über uns.
- Anmeldung zum FHJ+
- Anmeldung erfolgt über die Anmeldemaske
- Betriebe veröffentlichen ihre FHJ+ Praktika in der Handwerkskammer-Lehrstellenbörse
- Vorbereitung der FHJ+ Teilnehmenden
- Interessierte informieren sich über das FHJ+ sowie mögliche Betriebe
- Interessierte melden sich bei der Handwerkskammer an
- Im Beratungsgespräch werden alle Fragen geklärt und das Matching unterstützt
- Kontaktaufnahme und Matching
- Freiwillige oder die Handwerkskammer kommen auf Sie zu
- Kennenlerngespräche zwischen Betrieb und Freiwilligen
- Schließung eines Praktikumsvertrages zwischen Betrieb und FHJ+ler*in
- Vorbereitung und Start der Praktika
- Gemeinsame Erstellung eines FHJ+ Lernplans
- Erfolgreicher Start ins FHJ+ Praktikum
- Teilnahme der Betriebe bei Austauschtreffen und Evaluationen
- Mögliche Übernahme des FHJ+ler*in als Azubi
In den einzelnen Schritten unterstützt die Handwerkskammer durch Beratung und Vermittlung. Gemeinsam bringen wir Ihren Betrieb mit den Freiwilligen zusammen und andersherum und unterstützen bei organisatorischen und rechtlichen Fragen – #it’s a match!
Mit freundlicher Unterstützung von:
Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).